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Michele De Lucchi

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€ 120 - € 8835
Michele De Lucchi

Michele de Lucchi ist einer der bekanntesten italienischen Architekten unserer Zeit. Er wurde 1951 in Ferrara geboren, wollte die Architekturuniversität in Florenz besuchen und wählte so eine der renommiertesten Hochschulen der Branche, wo er sich aufgrund seiner Eigensinnigkeit und seiner Fähigkeit, über Grenzen hinauszudenken, auszeichnete. Ein Visionär der Architektur, der für schnelle und mutige Überlegungen bekannt wurde und das Vertrauen einiger der bekanntesten Lehrer der Architekturfakultät in Florenz gewann, zu deren Assistent er sofort nach seinem Hochschulabschluss wurde. Während seiner Arbeit mit Adolfo Natalini an der Universität gründete er die Künstlergruppe Cavart: Das war die radikale Zeitspanne. Diese Phase hat die folgende Produktion und Weltanschauung von de Lucchi äußerst beeinflusst, der nach dem Ende der Zusammenarbeit an der Universität in Florenz entschied, nach Mailand überzusiedeln, das pulsierende Herz des italienischen und europäischen Designs, der Lebensnerv der Produktion und der innovativen und fortschrittlichen Ideen. In der Hauptstadt der Lombardei begann er seine Tätigkeit und eröffnete ein Atelier, wobei er die Möglichkeit hatte, mit einigen der renommiertesten Unternehmen zu arbeiten, wie Kartell und ihr CentroKappa oder Alchimia. In dem Ambiente begann sein Name zu kursieren und bald wurde er zu einem der meist gewollten und vielversprechendsten Jungtalente des italienischen Designs: Kurz darauf wurde er durch den illustren Ettore Sottsas in die Gruppe Memphis gerufen, der an einem Projekt zur Umsetzung des postmodernen Hauses arbeitete. Aus seiner Feder stammen Gegenstände, die zu sieben Kollektionen dieses Projekts gehören. Sottsas war durch sein Können beeindruckt und vertraute ihm auch das Projekt für Synthesis an, eine Olivetti-Division, die sich mit Büroeinrichtungen beschäftigte. Dank dieser ersten Arbeit schaffte es de Lucchi, seine Beziehungen zu dem Unternehmen Olivetti zu festigen, das zu einem der wichtigsten Partner seines Ateliers wurde. Sein Name ist mit der Entwicklung der Innengestaltung zahlreicher Finanz- und Bankinstitute in Europa verbunden: Sein Stil und seine Leidenschaft waren stark gefragt und schon bald überschritt sein Ruhm die nationalen Grenzen, wodurch er auf internationaler Ebene zu einem der beliebtesten jungen Architekten wurde. Seine Arbeitsmethode betrachtet die Architektur als integriertes System zur Definition der Räume und zur Kreierung von Gegenständen. Aus seiner visionären Idee der Welt stammt das Einrichtungselement, das im italienischen und im Weltdesign Geschichte geschrieben hat: Tolomeo, die Lampe, die Michele de Lucchi für Artemide designt und die es ihm ermöglicht hat, die erste wertvolle internationale Anerkennung zu gewinnen, der „Compasso d´oro“ (Goldkompass). Tolomeo war eine revolutionäre Idee, die in wenigen Jahren zum Archetyp der Tischlampe wurde. Das System der verlängerbaren Arme hat in kürzester Zeit die Welt erobert und sein Name löste ein derartiges Echo aus, dass seine Arbeit auch in Übersee verlangt wurde. In den Jahren kurz nach der Verwirklichung von Tolomeo war das Ambiente, in dem de Lucchi mit größter Leidenschaft arbeitete, die Umgebung der Arbeit, wo er nach fortschrittlichen Lösungen suchte, die die praktischen Seiten mit dem Sinn für Ästhetik verbinden sollten, um erlebbare und menschliche Arbeitsumgebungen zu schaffen. Seine Ideen wurden in den Büros des Energieunternehmens Enel, Olivetti, Piaggio, der Bank Intesa San Paolo und in zahlreichen großen öffentlichen und privaten Gebäuden umgesetzt. Die Unterschiedlichkeit ist jedoch immer der Motor der Kreativität von de Lucchi gewesen, der sich auch mit kulturellen Gestaltungen in wertvollen Locations wie das Kulturzentrum des Quirinals (ital. Scuderie del Quirinale) und das Design Museum Triennale in Mailand beschäftigte und seine Tätigkeit als Ordinarius im Polytechnikum in Mailand ausübte.